D-ELAN
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D-ELAN (Deutsches Netzwerk der E-Learning Akteure e.V.) ist der E-Learning-Verband, der den Dialog zum Thema E-Learning zwischen Anbietern, Nachfragern, Politik und Wirtschaft fördern will.

 

7 bedeutsame Trends Welche Trends und Schwerpunkte verfolgt der D-ELAN in 2005 und 2006?
Ein Überblick:
 

Zertifizierung muss sein

1. Qualitätsstandards und Zertifizierung: Für 2005/2006 erwartet der D-ELAN die Einführung und Verbreitung der ersten Qualitätszertifikate, die im E-Learning-Markt den Käufern von Produkten und den Nutzern von Dienstleistungen eine verlässliche Entscheidungshilfe geben. Diese Zertifikate werden sich in Form und Inhalt zunehmend an internationalen Qualitätsnormen orientieren.
 

Internationale Orientierung

2. Internationales: Der D-ELAN strebt für 2005 eine verstärkte inter- nationale Interessenvertretung für seine Vereinsmitglieder an. Der ILF-Workshop »E-Learning in der Entwicklungszusammenarbeit« im Rahmen der LEARNTEC 2005 bildete den Auftakt hierzu. Der Fachausschuss »Internationales« wird diese Aktivitäten auf einem »D-ELAN vor Ort« zum Thema »Internationales E-Learning« fortführen. Konkrete Ziele sind die Ausarbeitung der deutschen Alleinstellungsmerkmale auf dem internationalen E-Learning-Markt in einem detaillierten Positionspapier.
Mobiles Lernen 3. Mobile Learning: Mobile Learning ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur zeitlichen und räumlichen Entgrenzung des Lernens und trägt damit der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitswelt Rechnung. Neue, mobile Technologien haben in den letzten Jahren die Grundlage dafür geschaffen, dass Lernszenarien künftig an jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar sind. Die Integration mobiler Elemente macht auch bereits etablierte Blended-Learning-Ansätze für viele Zielgruppen attraktiver. Diese Entwicklungen unterstützen die Prognosen, dass das mobile Lernen immer mehr Einfluss auf die Wissensge- sellschaft nehmen wird. Der neue Fachausschuss »Mobile Learning« wird die inhaltliche Debatte zu diesem Thema vorantreiben.
Öffentliche Verwaltungen einbeziehen 4. Öffentliche Verwaltung: Das Thema »E-Learning in der Öffentlichen Verwaltung« wird der D-ELAN in seinen Veranstaltungen künftig stärker aufgreifen - insbesondere Themen wie das neue Rechnungswesen für Kommunen und die leistungsorientierte Entlohnung im öffentlichen Dienst. Der D-ELAN trägt damit den I gestiegenen Anforderungen an Qualifizierung und  Wissensmanagement in der öffentlichen Verwaltung Rechnung.
 

Public Private Partnership nutzen

5. Public Private Partnership: Mit Public Private Partnership (PPP) können die Weichen für eine weitgehende Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen oder Hochschulen mit Unternehmen im Bereich E-Learning gestellt werden. Ziel ist die Identifizierung von Erfolgsfaktoren und Ansätzen für erfolgreiche Public Private Partnership-Projekte.
 

 

Outsourcing nutzen

6. Dienstleistungsnetzwerke: Das Potenzial von Dienstleisternetzwerken und Outsourcing von E-Learning-Prozessen und -Projekten wird die Zusammenarbeit von Anbietern und Nachfragern neu gestalten. Kostendruck, kurzlebige und hoch komplexe Technologien so- wie hohe qualitative Anforderungen lassen Unternehmen und Bildungseinrichtungen über die Zusammenarbeit mit Dienstleisternetzwerken und das Outsourcing einzelner Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen nachdenken. Was kann an externe Anbieter abgegeben werden, welche Bereiche können ausgelagert werden, und wie findet man den richtigen Anbieter?
E-Learning als Regelelement der Berufsausbildung 7. E-Learning in der geregelten Ausbildung: Ausbildungsgänge werden neu geregelt, beinahe täglich entstehen neue Berufsbilder. Ausbildungsbegleitende Hilfen in elektronischer Form erleichtern die Information für alle Beteiligten, vermitteln Inhalte auf einem definierten Qualitätsniveau und helfen auf abwechslungsreiche Weise. Prüfungsstress zu vermeiden. E-Learning muss in der geregelten Berufsausbildung von der Ausnahme zur Regel werden. Dafür setzen sich D-ELAN Mitglieder ein.

Letzte Aktualisierung:
24.11.2007 14:08:46