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IT-Weiterbildung nach APO Insgesamt 35 IT-Berufsbilder schaffen Transparenz für Personalverantwortliche und ihre Mitarbeiter. Die Weiterbildung geschieht direkt am Arbeitsplatz oder arbeitsplatznah und orientiert sich an realen Projekten. Im System definiert sind drei Berufs- bzw. Karriereebenen. Die erste Ebene bilden die Spezialisten. Darauf aufbauend sind die operativen Professionals und schließlich die strategischen Professionals tätig. IT-Spezialisten Die Spezialistenberufe sind in die sechs Funktionsgruppen Technik, Softwareentwicklung, Lösungsentwicklung, Entwicklungsbetreuung, Produkt-/Kundenbetreuung und Lösungsbetreuung eingeteilt. Die Bandbreite der Berufsprofile erstreckt sich vom Multimediaentwickler über den IT-Trainer bis hin zum IT-Systemplaner. Mit den ersten Zertifizierungen auf Spezialistenebene kann im Frühjahr 2003 gerechnet werden. Eine sehr gute Darstellung zu den IT-Spezialisten finden Sie unter: http://www.kib-net.de/fix/profile/site/profile/index.html
Operative und strategische
Professionals Den Bereich der strategischen Professionals bilden der Geprüfte Informatiker und der Geprüfte Wirtschaftsinformatiker. Voraussetzungen für die Weiterbildung sind hier ein Abschluss als Operativer Professional gefolgt von mindestens zweijähriger einschlägiger Berufspraxis oder ein erfogreich absolviertes Studium, das der Informations- und Telekommunikationstechnik zugeordnet werden. Im zweiten Fall sind die Kenntnisse im Bereich Mitarbeiterführung und Personalmanagement zusätzlich nachzuweisen. In beiden Fällen sind englische Sprachkenntnisse erforderlich. Mit dem IHK-Abschluss auf strategischer Ebene ist gleichzeitig die Ausbildereignungsprüfung bestanden. Im System mit angelegt ist der Brückenschlag zu den Hochschulen: Die auf Professional-Ebene erworbenen Leistungen sollen über Credit Points auch als Studienleistungen anrechenbar sein. Durchlässigkeit Für alle Berufsabschlüsse wurden sowohl deutsche als auch englische Bezeichnungen gewählt. Die englischsprachigen Begriffe sollen der Transparenz auch auf internationaler Ebene einen Vorschub leisten. Weiterbildung im Betrieb Der Weiterzubildende realisiert sein Transferprojekt im betrieblichen Ablauf. Ein Coach sowie ein Ansprechpartner für fachliche Fragen begleiten den Lernprozess. Den Prozessablauf dokumentiert die Fachkraft nach entsprechenden Vorgaben und weist damit auch Dokumentationsfähigkeit nach. Umsetzung und Dokumentation sind Grundlage für die Zuerkennung des jeweiligen Berufsabschlusses. Am Ende der Weiterbildung steht ein prüfendes Fachgespräch, das inhaltlich an das dokumentierte Transferprojekt anknüpft. Im Professional-Bereich ist der theoretische Part der Prüfung stärker gewichtet: Auf operativer Ebene kommt die Präsentation des praxisrelevanten Projektes durch den Prüfungskandidaten hinzu. Die Prüfung auf strategischer Ebene setzt sich aus der Dokumentation und Besprechung einer Fallstudie (Business Case), einer Situationsaufgabe zu Geschäftsprozessen in internationalen Zusammenhängen und einem situationsbezogenen Gespräch zum Thema "Strategisches Personalmanagement" zusammen. Arbeitsprozessorientierung durch
Arbeitsplatznähe |